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Sagen & Geschichten im Napfgebiet

Das Napfgebiet mit seinen mystischen «Gräben und Chrächen» ist reich an Sagen und Geschichten, welche von Lebendigem und Vergangenem, von Einstigem und Zukünftigem erzählen. Das Enziloch zum Beispiel ist der Inbegriff eines abgelegenen und verlassenen Ortes und Heimat der Verbannten, welche zu Lebzeiten Untaten begangen. Oft hört man sie fürchterlich heulen!

Der Türst stammt aus heidnischen Zeiten und wurde von Wotan abgeleitet. Er jagt durch Wälder und Dörfer, oft begleitet von jaulenden Hunden und feurigen Pferden. Fast in jedem Ort des Kantons ist ein Weg, den der Dürst nützt. Besonders wild geht es in den Fasten- und Adventsnächten zu.  Bei Ettiswil auf dem Brestenberg muss man abends die Tenntore offenlassen, damit der Türst durch die Scheune jagen kann. Werden die Türen aus Versehen geschlossen, werden sie von unsichtbaren Gewalten wieder aufgerissen

Neugierig geworden? An einer Sagenerzählung werden Sie viele solcher, noch schaurigeren Geschichten, zu hören bekommen!